Wildkamera mit GPRS / MMS / eMail / WLAN

Wildkamera GPRS

Wildkamera mit GPRS – dieses Thema ist mittlerweile stark im Kommen. Kein Wunder, hat doch die mobile Kommunikation heute einen festen Platz in unserem Leben. Allerdings haben noch nicht alle Hersteller das große Potenzial dieser Technik im Revieralltag und bei der Objektüberwachung erkannt. Der deutsche Hersteller Dörr hat sich mit seinen qualitativ hochwertigen (aber leider auch recht teuren) Mobilfunk-Cams hervorgetan. Bresser steuert mit seiner Wildkamera mit GPRS ein empfehlenswertes preisgünstigeres Modell bei. Lesen Sie weiter unten auf dieser Seite unseren Ratgeber Wildkamera mit GPRS.


Wildkamera GPRS WildkameraRatgeber: Wildkamera mit GPRS


Wildkamera GPRS Wildkamera mit GPRS: Immer alles im Blick

Die Vorteile einer Wildkamera mit GPRS liegen auf der Hand: Durch den sofortigen Bildversand sind Sie immer über alles informiert. Das ist ein besonders großer Vorteil, wenn Sie die Wildkamera als Überwachungskamera einsetzen. Sie erhalten frische Bilder auf Handy oder PC, sobald sich im überwachten Bereich etwas regt, und können bei Bedarf sofort reagieren. Sollte der Täter die Kamera entdecken und stehlen, besitzen Sie trotzdem Bilder von ihm.

Auch im Revier ist eine Wildkamera mit GPRS eine große Arbeitserleichterung. Wenn Sie Ihre Kameras in einem abgelegenen Gebiet aufstellen, ist es mit einigem Aufwand verbunden, sie regelmäßig aufzusuchen. Frische Bilder von der Kirrung sind das eine, aber noch wichtiger ist oft die Frage, ob die Kamera überhaupt noch betriebsbereit ist, ob sie tatsächlich noch am Platz hängt und ob sie eventuell neue Batterien benötigt. Mit einer Wildkamera mit GPRS können viele Kontrollgänge entfallen. Sie haben stets komfortablen Überblick und gleichzeitig mehr Ruhe im Revier.

Daneben macht eine Mobilfunk-Wildkamera auch einfach sehr viel Spaß!


  • Sofortversand neuer Bilder

  • Rund um die Uhr über neueste Ereignisse informiert

  • Praktisch im Revier: Kontrollbesuche entfallen

  • Perfekt zur Objektüberwachung: Bilder sofort auf dem Handy – kurz darauf bereits Polizei informiert

  • Auch bei Kameradiebstahl sind Fotos des Täters vorhanden



Wildkamera GPRS Kamera per SMS steuern

Besonders praktisch ist die Kombination von Mobilfunk-Wildkamera und Steuerung per SMS. Sie können damit aus der Ferne verschiedene Einstellungen vornehmen oder ein Echtzeitbild anfordern. Das erhöht gerade bei entfernt aufgestellten Kameras den Komfort ungemein. Sie können z.B. zwischen Foto- und Videomodus wechseln, neue Telefonnummern oder eMailadressen einpflegen oder den Bildversand ein- bzw. ausstellen. Ein Echtzeitbild anzufordern, ist vor allem dann sehr praktisch, wenn die Fotofalle schon länger kein Bild mehr geschickt hat und Sie eine Rückmeldung der Kamera haben möchten. Die Dörr Snapshot Mobil 5.1 lässt sich mit SMS-Kommandos fernsteuern.


Wildkamera GPRS Versand per eMail oder MMS?

Sie können zwischen Bildversand per eMail oder per MMS wählen. Hier ist eindeutig der Versand per eMail vorzuziehen. Wenn die Kamera einmal besonders viele Bilder versendet, geraten Sie mit der Einstallung „MMS“ nämlich sehr leicht in die Kostenfalle. Das kann auch leicht passieren, wenn Sie sich im Ausland aufhalten und für empfangene MMS Roaminggebühren bezahlen müssen.

Der Versand per eMail ist dagegen sehr günstig und Sie können die Bilder zusätzlich noch an mehrere eMailadressen gleichzeitig versenden. Die Wildkamera schickt eine verkleinerte Version der Bilder (auf der SD-Karte sind sie jedoch in voller Auflösung gespeichert). Das einzelne Bild ist nur etwa zwischen 50 – 160 KB groß und verursacht je nach Tarif nur Kosten von wenigen Cent.


Wildkamera GPRS Welche SIM-Karte?

Hier haben sich handelsübliche Prepaid-Karten bewährt. Es gibt sie von vielen verschiedenen Anbietern und für alle Mobilfunknetze. Es lohnt sich, die einzelnen Tarife miteinander zu vergleichen. Sie sollten auch hinterfragen, ob nicht der jeweilige Standard-Tarif ausreicht und ob Sie einen Tarif mit Datenflat wirklich benötigen. Häufig wird nämlich der einfache Tarif preisgünstiger sein. Mit einem Datenvolumen von z.B. 500 MB könnten Sie bei einer Größe von 100 kB pro Bild über 50.000 Bilder im Monat versenden!


Wildkamera GPRS Welches Mobilfunknetz?

Welches Mobilfunknetz Sie auswählen sollten, hängt in erster Linie vom Empfang am Aufstellort ab. Gerade in abgelegenen und ländlichen Gebieten ist die Netzabdeckung auch heute noch teilweise mangelhaft. Am einfachsten testen Sie das vor Ort mit einem Handy, das im jeweiligen Netz eingebucht ist. Die Telekom hat dabei gerade in abgelegenen Gebieten häufig die Nase vorn, aber im konkreten Fall funktioniert ein anderes Netz vielleicht besser.

Unser Tipp: PIN deaktivieren, Karte aktivieren
Bevor Sie die brandneue SIM-Karte in Ihre Wildkamera stecken, müssen Sie unbedingt noch die PIN ausstellen. Dazu legen Sie die SIM-Karte in ein Handy ein und schalten in den Einstellungen die PIN aus. Problematisch wird das dann, wenn Ihr Handy nur Nano-SIM-Karten unterstützt, die Kamera jedoch eine Mini-SIM verlangt. In diesem Fall haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  • Lassen Sie die PIN direkt beim Händler deaktivieren.
  • Vielleicht haben Sie oder jemand aus Ihrem Umfeld ja auch noch ein älteres Handy in irgendeiner Schublade, das Sie zu diesem Zweck benutzen können.
  • Benutzen Sie ein Adapter zum Einlegen der kleineren Nano-SIM-Karte in Ihre Wildkamera.

Tätigen Sie dann mit der Karte einen Anruf, damit sie aktiviert ist. Eventuell sollten Sie auch eine erste MMS versenden. Danach ist die SIM-Karte für die Wildkamera vorbereitet.



Wildkamera GPRS Batterieverbrauch

Wildkameras mit GPRS haben einen etwas höheren Energieverbrauch als herkömmliche Kameras, da sie ständig Kontakt zum Mobilfunknetz halten müssen. Wahrscheinlich kennen Sie das von Ihrem Handy: Je schlechter der Empfang, desto mehr Batterie zieht das Gerät. Die Hersteller spendieren Ihren Kameras daher ein größeres Batteriefach. Die Snapshot Mobil kommt z.B. mit 12 AA-Mignon-Batterien daher und erreicht damit lange Standzeiten von bis zu mehreren Monaten.


Wildkamera GPRS Keine Probleme mehr mit der SSL-Verschlüsselung

Bisherige GPRS-Wildkameras konnten eMails nur unverschlüsselt senden. 2014 stellten jedoch fast alle Mailprovider nach und nach auf verschlüsselten Versand um. Das hat für viel Verdruss unter Wildkamera-Besitzern gesorgt, da der Versand zuletzt nur noch über zwei oder drei Freemail-Provider funktionierte. Die neueren Kameras beherrschen jedoch mittlerweile auch die Verschlüsselung per SSL. So können auch wieder Provider wie GMX, T-Online, Web.de und GMail wieder genutzt werden. Die Dörr Mobil nutzt allerdings ausschließlich den Port 465 für den verschlüsselten Versand.


Wildkamera GPRS eMail und MMS einrichten

In unserem Ratgeber „Wildkamera eMail und MMS einrichten“ erfahren Sie, mit welchen Einstellungen Sie Ihre Wildkamera für der Versand von eMails und MMS vorbereiten.

Wildkameras mit GPRS

* Preis wurde zuletzt am 24. Juni 2017 um 6:58 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 24. Juni 2017 um 7:00 Uhr aktualisiert